Borol der Blutgieriege

Description:
  • Aussehen

Borol ist ein muskulöser Mann von hoher Statur, mit kurz geschorenen dunkelbraunen Haaren und einem kantigen Gesicht, auf dem sich meist ein grimmiger Gesichtsaudruck breitmacht. Offensichtlich is eine erstklassige Rasur nicht seine größte Sorge, und er hat somit oft einen Mehrtagebart.
Er trägt eine stark mitgenommene Kettenrüstung, die stellenweise durch Fell- und Lederstücke ergänzt ist und an der Brust und den Schultern zusätzlich durch Metallstreifen. Seine Zweilklingige Großaxt benutzt er gern als Wanderstab, wenn er sie nicht gerade im Leib eines Opfers versenkt.
Aufgrund seiner Vorliebe für Fallen trägt er zudem einen sehr großen simplen Sack am Rücken in dem er das nötige Werkzeug verstaut .

  • Was bekannt ist

Borol arbeitet als Söldner, wobei seine Spezialität in der Fährentsuche und der Eliminierung seiner Ziele mithilfe von komplizierten Fallen besteht. Er lässt es sich aber ungern nehmen, seiner Beute selbst den Todesstoß zu versetzen – Seine Arbeitsweise macht die Zusammenarbeit mit anderen Söldnern oft problematisch und sein hitziges Temperament ist dabei ebenfalls nicht hilfreich.
Er kommt jedoch aufgrund seiner Kenntnis der Natur und Fertigkeit in der Jagd auch problemlos lange ohne einen richtigen Job aus.
Sobald er einen Auftrag angenommen hat, lässt er sich von nichts mehr davon abbringen diesen auszuführen, Gerüchten zufolge nicht einmal von einem Rückzug des Auftraggebers.

  • Erstes Treffen

Als die Gruppe sich noch unter Mordverdacht auf der Flucht befand, war Borol Teil eines dreiköpfigen Jagdtrupps, der das Ziel hatte, die Abenteurer zu fassen oder zu erschlagen.
(Er war unterwegs mit Feiys Veranil und Valan Furan’aman, den beiden ehemaligen Wächtern des frisch ermordeten elfischen Adligen Relnash Nytla’vis)
Die beiden Elfen waren Ihrem Schwur der Blutrache verpflichtet, während Borol offiziel von den ustalivschen Behörden als Unterstützung und Spurensucher angeheuert wurde.
In einer Taverne zwischen Großfels und dem Kloster des stählernen Geistes kam es zur Konfrontation – Die Gruppe zettelte eine Kneipenschlägerei zwischen den dort rastenden Zwergen und den beiden Elfenbegleitern von Borol an und entkam mit dem Wandermönch Ranil aus dem Tumult.
In diesem Kampf wurde Borol Opfer des Zaubers Person Bezaubern und zu in seinen Augen unwürdigem Verhalten gezwungen (er griff seine Kumpanen an), was Rückblickend sein Ehrgefühl stark verletze, wodurch der Auftrag für ihn von einem normalen Auftrag zum persönlichen Rachefeldzug wurde.

  • Weitere Geschichte

Nachdem die Gruppe in Düstergram offiziel für unschuldig erklärt wurde, ließ Borol nicht von der Jagd auf die Gruppe ab. Seine Anwerbung durch Hauptmann Savris Rulijan geschah zwar ganz offiziel, dahinter steckte jedoch mehr als nur eine rechtliche Angelegenheit.
Sein Auftrag bestand im Zurückholen des Tänzers, des Schwerts der Familie Rulijan, zudem sollte er seinem Auftraggeber auch den Kopf von Calliope bringen, welche das Schwert gestohlen und dem Hauptmann einige Probleme bereitet hatte…

Seine beiden Mitstreiter versuchtet ihm klarzumachen, dass sie dem wahren Mörder nachjagen müssen, doch er blieb bei seinem Auftrag und machte sich daran, einen tödlichen Hinterhalt für die Gruppe aufzubauen.
Er fand unerwartet Unterstützung, als die Attentäterin Valia in Zwergenform auf ihn zukam und ihm zwei Kleinkriminelle mitgab.
Valia hatte ebenfalls ein Interesse am Untergang der Gruppe, da diese drauf und dran war Ihre Tarnung auffliegen zu lassen. – Sie war für die Morde verantwortlich, die fälschlicherweise der Gruppe angehängt wurden.

  • (Vorerst) Letztes Treffen

Die Gruppe ließ sich von einem von Borols Helfern in einen Hinterhalt im Wald locken – angeblich wartete Valia persönlich dort auf sie, um mit ihnen zu sprechen.
Der Treffpunkt war jedoch im Vorfeld von Borol mit unzähligen Fallen bestückt worden, die auch beinahe zu dem Blutigen Tod von Larun und Dessira führten.
Trotz allem schafften sie es, Borol und seine zwei Helfer zu besiegen (von denen sich einer als extrem inkompetent erwies).
Er kämpfte bis ihn die Kräfte verließen, und bettelte dann um einen Kriegertod durch das Schwert von Calliope. Sie ließ jedoch Gnade walten und entehrte ihn in seinen Augen zudem noch weiter, da sie daraufhin verlangte, er solle ihr sexuellen Tribut zollen.
Er lehnte ab und zog verwundet davon.

Sein Verbleib ist ungeklärt

Bio:

Borol der Blutgieriege

Lorion Sertaki